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Ein Tag für Mitbestimmung und politische Bildung

Am Montessori-Zentrum Angell stand ein besonderer Schultag ganz im Zeichen der Demokratie. Mit vielfältigen Workshops, Exkursionen und interaktiven Projekten setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit politischen Systemen, Freiheitsrechten und gewaltfreier Kommunikation auseinander. Besonders in Zeiten bevorstehender Wahlen ist politische Bildung wichtiger denn je, und der Demokratietag wird noch lange nachwirken. Dank der großzügigen Unterstützung der Sparkasse in Höhe von 2.000 Euro konnten zahlreiche spannende Projekte realisiert werden, die den Jugendlichen wertvolle Erkenntnisse und nachhaltige Eindrücke vermittelten.

Vielfältige Wahlmöglichkeiten für die weiterführenden Schulen, aktives Mitwirken der Grundschule

Die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen konnten aus mehreren Projekten wählen, während sich auch die Grundschülerinnen und Grundschüler fleißig beteiligten.

Beim Projekt "Join the Comfort Zone" begann der Tag für einige Teilnehmende mit einem Online-Computerspiel, das sie in eine autokratische Gesellschaft versetzte. Als Bürger eines erfundenen Staates mussten sie Entscheidungen zwischen Gewissen, Familie und Staatsloyalität treffen und die Konsequenzen spüren. Ob Haftstrafen, das Verschwinden von Familienmitgliedern oder gar der eigene Tod – das Spiel verdeutlichte eindrucksvoll, wie willkürlich und grausam autokratische Systeme sein können. In einer anschließenden Diskussion reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen und erkannten die immense Bedeutung demokratischer Grundwerte.

Beim Projekt zur gesellschaftlichen Entwicklung durch technologische Innovationen untersuchten die Teilnehmenden mithilfe von Künstlicher Intelligenz, wie Erfindungen wie der Buchdruck oder das Telefon den Lauf der Geschichte veränderten. Diese Erkenntnisse wurden im Anschluss in einem selbst erstellten Escape Room kreativ umgesetzt, in dem andere Gruppen Rätsel zur gesellschaftlichen Entwicklung lösen mussten.

Auch außerhalb des Campus' wurde Demokratie gelebt.

Dort erhielten die Jugendlichen einen Einblick in verschiedene historische Epochen und die Auswirkungen von Unfreiheit und Unterdrückung. Sie erfuhren, wie Revolutionäre im Jahr 1848 gegen die Adelsherrschaft aufbegehrten und wie sich in der DDR-Bürgerbewegung der Mut zur Veränderung entwickelte.

Besonders eindrucksvoll waren originale Tonaufnahmen von DDR-Bürgern, die nach verhafteten Familienmitgliedern suchten. Die Schülerinnen und Schüler erlebten zudem, wie Jugendliche in der DDR mit Beatmusik oder unkonventionellem Verhalten versuchten, sich individuelle Freiräume zu schaffen. Am Ende der Exkursion war allen bewusst, wie kostbar unsere demokratischen Freiheiten sind und wie wichtig es ist, sich für ihren Erhalt einzusetzen.

Ein weiterer Workshop widmete sich dem Konzept der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Gerade in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung ist es essenziell, Konflikte konstruktiv zu lösen. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe lernten, wie sie Schuldzuweisungen und Vorwürfe in empathische Gespräche verwandeln können. Durch praktische Übungen erlebten sie, wie sie durch bewusste Sprache und aktives Zuhören zu einem besseren Miteinander beitragen können.

Ergänzt wurde das Programm durch eine Fahrt ins EU-Parlament nach Straßburg, wo die Jugendlichen aus erster Hand erfuhren, wie europäische Demokratie funktioniert. Sie konnten einen Blick hinter die Kulissen der Gesetzgebung werfen und erlebten die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit hautnah.

Viele dieser wertvollen Erlebnisse wären ohne die großzügige Spende der Sparkasse nicht möglich gewesen. Neben den Hauptprojekten konnten dank der finanziellen Unterstützung auch kleinere Initiativen realisiert werden, die den Demokratietag zu einem besonderen Erlebnis machten.

Die Sparkasse hat damit nicht nur zur politischen Bildung der Schülerinnen und Schüler beigetragen, sondern auch gezeigt, dass Investitionen in Demokratiebildung eine lohnende Zukunftsinvestition sind.

Dafür sagen wir: Herzlichen Dank!

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