angell schulstiftung freiburg

„Den Kindern die Augen für die Welt zu öffnen, ist unser Wunsch
– sie für das Leben stark zu machen unsere Aufgabe.“

Maria Montessori

Von 1994–2004 im Montessori Zentrum ANGELL
Key-Account-Managerin in Elternzeit und Vollzeit-Zwillingsmama

Geboren am 14. Juli 1984 in Freiburg im Breisgau


 

ANGELL Schulstiftung: Wenn Sie heute an ANGELL denken …

Elena Ekkernkamp: .. denke ich an eine schöne Schulzeit, viele Freunde und vor allem auch an viele Ausflüge wie z.B. Landschulheim oder auch die Ski-Freizeiten. Bei Gesprächen mit Freunden auf anderen Schulen wurde mir dann klar, dass diese vielen schönen Freizeiten nicht selbstverständlich waren. Und was ich auch wirklich schön finde ist, dass wir immer noch den engen Kreis der früheren Klassengemeinschaft haben. Wir feiern auch dieses Jahr wieder alle zusammen Silvester.

Schulstiftung: Was hat Sie in Ihrer Schulzeit besonders geprägt?

Ekkernkamp: Mein damaliger Klassenlehrer Herr Schmidt hat mich geprägt. Ich bin in der 7. Klasse aufs ANGELL gekommen und hatte von der 7. Klasse bis zum Abitur kontinuierlich bei ihm Unterricht.  Neulich haben wir uns wieder getroffen, auf dem tollen Alumni-Treffen und das war sehr nett, ihn wieder zu sehen.

Schulstiftung: Wenn Sie vom Zusammenhalt sprechen, können Sie uns bestimmt von einem tollen Erlebnis in Ihrer Klassengemeinschaft berichten.

Ekkernkamp: Ich fand unser Landschulheim nach Berlin einfach perfekt, weil es in die Hauptstadt ging und wir den Reichstag gesehen haben. Ich erinnere mich noch ganz genau daran. Die Kuppel war noch ganz neu. In der zwölften Klasse waren wir dann in Avignon, was ebenfalls eine tolle Reise war. So etwas macht man ja eigentlich nicht alleine mit Klassenfreunden, eher mit Eltern. Mich hat sehr gefreut, dass wir nicht, wie alle anderen zu der Zeit, an den Bodensee gefahren sind, sondern nach Avignon.

Schulstiftung: Beschreiben Sie uns bitte Ihre aktuelle berufliche Tätigkeit. Was genau sind Ihre Aufgaben?

Ekkernkamp: Meine Aufgaben konzentrieren sich gerade auf meine Zwillings-Babys. Nebenbei haben wir noch ein Haus gekauft, welches wir gerade renovieren und bald geht es ans Kisten packen. Also daher der Tag ist gut gefüllt. Aber es macht Spaß und ich freue mich jeden Morgen, dass es so ist. Nach dem Abi habe ich BWL studiert und war immer ein bisschen in Richtung Gesundheit unterwegs. Jetzt bin ich im Endeffekt auch in einer Marketingagentur gelandet, die sich auf Pharma spezialisiert hat und war dort Projektleiterin. Also spannendes Thema, auch immer wieder in die Industrie schauen zu können. Jetzt bin ich erstmal in Elternzeit und wer weiß, wo es danach hingeht.

Schulstiftung: Welchen Tipp haben Sie für die heutigen Schüler?

Ekkernkamp: Genießt die Schulzeit, sie kommt nicht wieder und es ist eine der besten Zeiten, ohne viele Verpflichtungen. Man muss zwar auf dem ANGELL auch etwas mehr tun, weil es nun mal eine Ganztagsschule ist, aber es lohnt sich auf lange Sicht definitiv. Bestenfalls hat man nach der Schule dann komplett frei und muss nicht noch ans Hausaufgabenmachen denken. Die Lehrer wollen nur Euer Bestes, auch wenn Ihr das manchmal anzweifelt.