angell schulstiftung freiburg

„Den Kindern die Augen für die Welt zu öffnen, ist unser Wunsch
– sie für das Leben stark zu machen unsere Aufgabe.“

Maria Montessori

Von 1999–2006 im Montessori Zentrum ANGELL
Senior Consultant bei einer Schweizer Unternehmensberatung


 

ANGELL Schulstiftung: Wenn Sie heute an ANGELL denken …

Jutta Oberlin: … denke ich an eine wunderbare Schulzeit, mit tollen Lehrern, schönen Landschulheimaufenthalten und an eine super Klasse. Besonders schön war unsere Klassengemeinschaft. Als ich von 2001 bis 2002 in unserer amerikanischen ANGELL- Partnerschule in Racine war, waren meine Klassenkammeraden trotz der weiten Entfernung stets präsent. Ich bekam Post und sogar Bilder von der Klassenfahrt und der ein oder andere kam mich sogar in den USA besuchen.

Schulstiftung: Wer oder was hat Sie in Ihrer Schulzeit besonders geprägt?

Oberlin: Ich denke, das war Frau Nitsche, unsere Mathelehrerin. Durch ihre Matheleidenschaft und ihre Zahlenaffinität konnte sie selbst in dem untalentiertesten Matheschüler den Ehrgeiz für das Fach entfachen.

Schulstiftung: Können Sie uns von einem besonderen Erlebnis berichten?

Oberlin: Ich erinnere mich noch ganz genau  an unsere Klassenfahrt nach Avignon. Wir hatten eine tolle Zeit und einige tolle Erlebnisse, die den Rahmen hier sprengen würden.

Schulstiftung: Beschreiben Sie uns bitte Ihre aktuelle berufliche Tätigkeit. Was genau sind Ihre Aufgaben?

Oberlin: Ich arbeite als Senior Consultant bei der Unternehmensberatung KPMG in Zürich im Bereich IT Advisory & Governance. Als Consultant habe ich einen sehr abwechslungsreichen und spannenden Job. Ich berate die verschiedensten Firmen im Bereich Datenschutz, Datenschutzmanagement und den geltenden rechtlichen Bestimmungen bezogen auf deren IT-Landschaft (Cloud, Datensammlungen und andere IT Systeme) und bin somit die Schnittstelle zwischen IT und Recht. Meine tägliche Arbeit ist meist direkt beim Kunden vor Ort in den verschiedenen Niederlassungen schweizweit. Da die KPMG weltweit zahlreiche Standorte hat und man auch bei den verschiedenen Themen mit den verschiedensten Niederlassungen zusammenarbeitet ist mein Job auch kulturell sehr vielfältig und man lernt unglaublich viele Menschen aus den verschiedensten Ländern kennen. Ich habe in meinem Job flexible Arbeitszeiten und kann mir meine Arbeit selbst einteilen, was für mich als Mutter eines 2-jährigen Sohnes sehr wichtig ist.

Schulstiftung: Welchen Tipp haben Sie für die heutigen Schüler?

Oberlin: Es wird heutzutage immer wichtiger fließend Englisch zu sprechen. Ohne meine guten Englischkenntnisse wäre mir die Ausübung meines heutigen Jobs nicht möglich. Ich gebe den heutigen SchülerInnen also den Rat, die  tollen Sprach- und Austauschprogramme des ANGELL wahrzunehmen.